Niedersächsisch-Westfälische Anglervereinigung e. V. (NWA)
im ANGLERVERBAND NIEDERSACHSEN
- anerkannter Naturschutzverbund -
Abendimpressionen am Niedringhaussee
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Das lange StĂŒck oberhalb der DreihorstbrĂŒcke. Hier verlĂ€uft auf der Bahnseite parallel zum Zuleiter der NLWKN-Betriebsweg, der von NWA-Anglern befahren werden darf (NWA-Parkmarke erforderlich).
Seit einigen Jahren stöhnen die Angelvereine mehr und mehr ĂŒber verkrautete GewĂ€sser. Das betrifft insbesondere die flachen FließgewĂ€sser. Auch die NWA-GewĂ€sser bleiben davon nicht verschont. Hase und Hunte sind im Sommer vielerorts so verkrautet, dass ein Angeln kaum noch möglich ist. Vergleichsweise gering ist dagegen der Krautwuchs im Alfsee-Zuleiter. Auf dreieinhalb Kilometer vom Verteilerbauwerk in Hesepe-Sögeln bis zur DreihorstbrĂŒcke finden sich hervorragende Angelstrecken und PlĂ€tze. Und noch ein Plus: An 95 Prozent dieser Strecke fĂŒhrt parallel ein Straße oder ein befestigter Weg entlang, so dass der Angler quasi am Angelplatz parken kann.

„Der Fisch braucht den Angler“, dieser Satz trifft fĂŒr den Zuleiter ganz besonders zu. Viel zu wenig Angler geben sich dort ein Stelldichein. Die Fische kennen das Angeln und AnfĂŒttern gar nicht. Deshalb reicht ein einziger GewĂ€sserbesuch nicht immer aus. Angler, die hĂ€ufig gleiche Stellen am Zuleiter aufsuchen, schwĂ€rmen von den guten FĂ€ngen. Das ist kein Anglerlatein. Bei Klarwasser sollte mal ein Spaziergang am Ufer unternommen werden. Dann wird man staunend die SchwĂ€rme von dicken Schuppenkarpfen und Brassen sehen. Ab und an schießt selbst eine Forelle aus dem Wasser, um nach Insekten zu schnappen. Auch der Ansitz auf Aal lohnt sich. Jeder, der Gemeinschaftsfischen besucht, weiß ein Lied davon zu singen, dass solche Veranstaltungen ihre eigenen Gesetze haben. Bissen tags zuvor die Fische noch sehr gut, so ist am Tag des Gemeinschaftsfischens hĂ€ufig „tote Hose“. Trotzdem zeigen die ANS-Angeln der letzten beiden Jahre, dass am Zuleiter sehr guter Fischbestand vorhanden ist und dementsprechend gut gefangen wird. Rund 300 Fische wurden im Juli erbeutet (siehe Artikel zum Alfsee-Sportfischertag) und auch große Exemplare waren dabei. Dieses Jahr die fast 5-pfĂŒndige Schleie, im letzten Jahr die ebenso schwere Brasse.
Im FrĂŒhjahr scheint der fĂ€ngigste Bereich vom „Rondell“ an der Hohen-Haar-BrĂŒcke flussabwĂ€rts bis zur EisenbahnbrĂŒcke zu sein. Dort ist es etwa 1,2 m tief. Im Sommer ist in diesem Bereich recht viel Kraut. Die besten Erfolge versprechen dann die Strecken oberhalb der Hohen-Haar-BrĂŒcke (1,5 m – 1,8 m tief) bis zur nĂ€chsten StraßenbrĂŒcke und die 1 Âœ km lange gerade Strecke oberhalb der DreihorstbrĂŒcke (ebenfalls um die 1,5 m – 2 m tief). Im ganzen Jahr bietet sich das Angeln mit der leichten Pose an; ebenso gute Erfolge erzielt man mit dem Winkel-Picker oder der leichten Feederrute. Je stĂ€rker die Strömung ist, desto stĂ€rker darf auch die Angelkombination sein, ohne die Fische zu verschrecken. Steht im Hochsommer bei Trockenheit das Wasser fast, sind die Erfolgsaussichten im Vergleich zur leichten bis mittleren Strömung etwas schlechter.
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Hier kann man gut sehen, dass die Straße direkt neben dem Zuleiter entlang fĂŒhrt (zwischen Verteilerbauwerk und BrĂŒcke Riester Damm).



Das „Rondell“ an der Hohen-Haar-BrĂŒcke.


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