Niedersächsisch-Westfälische Anglervereinigung e. V. (NWA)
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Hohe Auszeichnung auch für die NWA Osnabrück e. V.
( vom 9.10.2015 )

Harry Ferch (3. v. rechts im Kreise der Geehrten mit Nds. Umweltminister Stefan Wenzel (3. v. links) - Foto: bednarek photography.
Mit dem Niedersächsischen Ehrenamtspreis der Bingo-Umweltstiftung werden jedes Jahr Ehrenamtliche ausgezeichnet, die zur Sicherung und Entwicklung der Umwelt beigetragen haben. Allein die Nominierung ist schon eine hohe Auszeichnung, die jetzt Harry Ferch, Referent für Umwelt- und Gewässerhege der NWA Osnabrück e. V., erfuhr. Voller Spannung reiste er denn auch am 5. Oktober nach Hannover, wo die feierliche Preisverleihung in den Räumen der Nds. Landesregierung stattfand.

Mit dem diesjährigen Niedersächsischen Ehrenpreis wurden Aktive ausgezeichnet, die sich für den Erhalt, die Sicherung und die Entwicklung von Fließgewässern und der damit verbundenen Flora und Fauna einsetzen. "Die ökologische Qualität unserer Fließgewässer mit ihren Auen muss erhalten bleiben. Bestimmte Arten existieren nur in diesen Lebensräumen, sie gilt es besonders zu schützen. Wenn es gelingt, den Biotopwert der Gewässer positiv zu entwickeln, dann entsteht die Chance, auch das durch sie geprägte Landschaftsbild und das darüber verbundene Naturerlebnis zu bewahren," heißt es in den Bewerbungsunterlagen zum diesjährigen Ehrenamtspreis.

Harry Ferch konnte zwar nicht den Hauptpreis erlangen, wurde aber mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. "Wir freuen uns, dass mit Harry Ferch ein Mitglied der NWA Osnabrück e. V. geehrt wurde," so der 2. Vorsitzende Jürgen Lindemann. "Das ist auch eine hohe Ehre für unseren Verein". Vorgeschlagen wurde Harry Ferch vom Landessportfischerverband Niedersachsen e. V. für sein nunmehr 40-jähriges ehrenamtliches Engagement im Bereich des Arten- und Gewässerschutzes. Ferch setzt sich in einem Einzugsgebiet von rund 3000 Quadratkilometern rund um Osnabrück für die naturnahe Entwicklung zahlreicher Fließgewässer ein, wobei sein besonderes Engagement der Wiederansiedlung des Edelkrebses in Niedersachsen gilt.

Den mit 3.000 Euro dotierten Hauptpreis erhielt Martin Schüppel aus Grasberg. ?Bei Martin Schüppel handelt es sich um eine außergewöhnliche Persönlichkeit des Naturschutzes, denn er ist seit seiner Jugend aktiv, hat viele Menschen zum Engagement motiviert und weiß zwischen verschiedenen Interessengruppen zu vermitteln?, so Sigrid Rakow, die bei der Wahl des Preisträgers gleichzeitig als Jury-Vorsitzende fungierte.

Neben Martin Schüppel wurden Ernst Peters aus Zeven (Landkreis Rotenburg) und Lothar Gerner aus Nienburg (Weser) aufgrund ihres mehr als 50 Jahre währenden Engagements im Gewässerschutz mit dem Sonderpreis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.
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