Niedersächsisch-Westfälische Anglervereinigung e. V. (NWA)
im ANGLERVERBAND NIEDERSACHSEN
- anerkannter Naturschutzverbund -
Abendimpressionen am Niedringhaussee
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Bereits im Januar 2019 erwirkte die NWA die wasserbeh├Ârdliche Plangenehmigung, auf ihrem Grundst├╝ck, westlich der Hase, in Gehrde-R├╝sfort einen Haseseitenarm zu bauen. Mehrere Antr├Ąge an das Land Niedersachsen, diese Ma├čnahme im Rahmen von Flie├čgew├Ąsserprogrammen zu unterst├╝tzen, mussten aber wieder verworfen werden. Mal waren es Terminschwierigkeiten, mal waren es nicht erf├╝llbare Anforderungen zur Bauausf├╝hrung, so dass sich schon eine gewisse Resignation im gesch├Ąftsf├╝hrenden Vorstand breit machte. Schlie├člich fand man im Haseauenverein e. V. einen verl├Ąsslichen Partner, einen erneuten Antrag zu stellen, der nun bewilligt wurde. Nach erfolgter Ausschreibung erteilte der gesch├Ąftsf├╝hrende Vorstand jetzt einer Wallenhorster Firma den Auftrag, die Ma├čnahmen auszuf├╝hren. Diese hat nun mit den Arbeiten begonnen (siehe Fotos). Dazu der 1. Vorsitzende Hans Macke:ÔÇť Wir haben in den letzten zwei Jahren viel Energie in dieses Projekt gesteckt. Nach vielen H├Âhen und Tiefen sind wir jetzt froh, unser Vorhaben verwirklichen zu k├ÂnnenÔÇť.

Der Ursprung:
Schon 1999 wurden in Gehrde ackerbauliche Fl├Ąchen westlich der Hase in Gr├╝nland umgewandelt, der Hasedeich zur├╝ckverlegt und mehrere Feuchtbiotope angelegt, um eine ausgepr├Ągte Vielfalt regional-typischer Biotope f├╝r Pflanzen- und Tierarten zu entwickeln. Durch den Kauf eines drei Hektar gro├čen Grundst├╝cks in diesem Revitalisierungsgebiet sicherte sich die NWA dabei das Mitspracherecht in der Fischereigenossenschaft Hase II. Geht es um die Verpachtung von Gew├Ąsserstrecken oder den Besatz von Fischen, sitzt die NWA somit als Entscheidungstr├Ąger mit am Tisch.

Die Idee:
Das NWA Grundst├╝ck wurde bislang als M├Ąhwiese genutzt. Schon der fr├╝here 1. Vorsitzende, Dieter Freiberg, hegte die Idee, auf diesem Grundst├╝ck einen Seitenarm zu bauen, um die Flie├čgew├Ąsserstruktur der kanalm├Ą├čig ausgebauten Hase zu verbessern. Das lie├č sich aber in 1999er Jahren nicht verwirklichen. Der gesch├Ąftsf├╝hrende Vorstand lie├č nicht locker und verfolgte das Ziel beharrlich weiter, bis es schlie├člich zu der wasserbeh├Ârdlichen Plangenehmigung kam.

Die Planung:
Zun├Ąchst soll die Fl├Ąche um einen Meter vertieft werden, damit das Hasewasser bei Hochwasser ├╝ber die Ufer treten und sich in der Fl├Ąche ausbreiten kann. Ein so entstandener Auebereich schafft vielf├Ąltigen Lebensraum f├╝r Pflanzen und Tiere des Feuchtraumbereichs. Dabei soll sichergestellt werden, dass die Fische bei abflie├čendem Hochwasser in das Gew├Ąsser zur├╝ckfinden.
In dem Auebereich soll ein stark strukturierter Seitenarm gebaut werden, um Fischen und Amphibien einen besseren Lebensraum zu bieten. Dazu wird an mehreren Stellen Totholz verbaut und der Seitenarm mit flachen Ausbuchtungen versehen. Damit der Hasearm nicht versandet, soll eine Leitbuhne als Str├Âmungslenker sicherstellen, dass etwa ein Drittel des Hasewassers durch den Seitenarm geleitet wird. Mit der Fertigstellung wird Ende November 2021 gerechnet.
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