Niedersächsisch-Westfälische Anglervereinigung e. V. (NWA)
im ANGLERVERBAND NIEDERSACHSEN
- anerkannter Naturschutzverbund -
Abendimpressionen am Niedringhaussee
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Von links: J√ľrgen Lindemann, Harry Ferch, Vorarbeiter Beneker vom Wasserverband, Hartmut Rohdeck und Michael Hammermeister auf der Br√ľcke eines Dresch√ľtz.
Der Gro√üe Diekfluss liegt am Rande des Einzugsbereichs der NWA im Landkreis Minden-L√ľbbecke. Er entspringt s√ľdlich von Preussisch Oldendorf. Die Angelstrecke der NWA endet an der Gemeindegrenze Stemwede/Rahden, kurz vor der L 769 (Rahdener Stra√üe). Kanalm√§√üig ausgebaut und mit sehr schwankenden Wasserst√§nden geh√∂rt der Gr. Diekfluss zu den Sorgenkindern der NWA-Flie√ügew√§ssern. Auch in nicht so regenarmen und hei√üen Sommern wie in diesem Jahr f√§llt er an manchen Stellen trocken. Deswegen wurden in den letzten Jahren auch keine Besatzma√ünahmen mehr durchgef√ľhrt. Auch die j√§hrliche Fangstatistik verzeichnet noch kaum F√§nge.

Um die Situation zu verbessern, verschaffte sich die Biologische Gewässerkommission der NWA Anfang August mit dem zuständigen Vorarbeiter des Wasserverbandes "Große Aue" einen Überblick. Es bot sich ein katastrophaler Zustand. Der Wasserstand lag deutlich unter dem Niedrigwasserstand, im Bereich der geöffneten Stauwerke nur etwa 5 bis 10 cm hoch. Eine Wasserströmung war in dem äußerst verkrauteten Gr. Diekfluss nicht zu erkennen. Angeltechnisch gesehen war der Gr. Diekfluss zu diesem Zeitpunkt ein Totalausfall.

Drei Stauwerke, eine Sohlschwelle und die sogenannten Drehsch√ľtze 11 und 12, sollen den Wasserstand im Bereich der NWA-Strecke regeln. Bei dem geringen Wasserzufluss kann die Sohlschwelle aufgrund ihrer Bauweise nicht dazu beitragen, den Wasserstand des Gew√§ssers auf ein vertr√§gliches Ma√ü zu halten (siehe Foto). Au√üerdem gew√§hrleistet sie durch ihren Sturz nicht die Bedingungen der Wasserrechtsrahmenrichtlinie zur Durchg√§ngigkeit von Flie√ügew√§ssern. Die Hydraulikanlagen der Drehsch√ľtze sind abg√§ngig, so dass auch hier das wenige Wasser ungehindert durchflie√üen kann. Abhilfe k√∂nnten flache Stein- oder Kiessch√ľttungen im Bereich der Stauwerke bringen. Die NWA bem√ľht sich derzeit um einen Termin mit den zust√§ndigen Stellen und Beh√∂rden, um Verbesserungsma√ünahmen zu er√∂rtern. Wenn dadurch die biologische Vielfalt und Durchg√§ngigkeit des Gew√§ssers verbessert werden k√∂nnen, ist die NWA auch bereit, finanzielle Mittel in √ľberschaubarer H√∂he bereit zu stellen, hat schon der gesch√§ftsf√ľhrende NWA-Vorstand durchblicken lassen.
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Sohlschwelle



Starke Verkrautung und sehr geringer Wasserstand gefährdet die Artenvielfalt.


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