Niedersächsisch-Westfälische Anglervereinigung e. V. (NWA)
im ANGLERVERBAND NIEDERSACHSEN
- anerkannter Naturschutzverbund -
Abendimpressionen am Niedringhaussee
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Vorstand rÀt derzeit vom Verzehr von im Stadtgebiet gefangenen Fische ab

Das Löschwasser verursachte große Schaumteppiche auf der WasseroberflĂ€che.
Nach dem verheerenden Großbrand einer Kfz.-Werkstatt und eines Chemieunternehmens in OsnabrĂŒck-Fledder ist ein massives Fischsterben in der Hase aufgetreten, dass durch das abfließende Löschwasser verursacht wurde. GewĂ€sserwarte der Biologischen GewĂ€sserkommission der NWA waren mehrere Tage unterwegs, um die Folgen und das Ausmaß der GewĂ€sserverunreinigung zu erforschen und zu dokumentieren. Vorstandsmitglieder standen im engen Kontakt mit Polizei und Behörden. Die GewĂ€sserverunreinigung wurde von den Brandermittlungen abgekoppelt und wird separat von der EGU Umwelt der Polizeiinspektion OsnabrĂŒck bearbeitet, die die NWA in die Liste der GeschĂ€digten aufgenommen hat.

Bis weit unterhalb der Brandstelle in Richtung Eversburg wurden durch die GewĂ€sserwarte der NWA hunderte von toten Fischen festgestellt, die teils auf den Grund abgesunken waren oder an der OberflĂ€che trieben. Betroffen sind alle bekannten Fischarten in der Hase, darunter auch geschĂŒtzte Arten wie Bachneunauge, MĂŒhlkoppe, Steinbeißer und Stichlinge. „Es wird Jahre dauern, den Totalverlust wieder auszugleichen und einen natĂŒrlichen Fischbestand wiederaufzubauen“, ist sich Harry Ferch, der Referent fĂŒr Umwelt und GewĂ€sserhege in der NWA, sicher. „Über die genaue Schadenshöhe können wir zur Zeit noch keine Aussage machen, dazu sind weitere Untersuchungen nötig, die wir in den nĂ€chsten Wochen mit einem Biologen durchfĂŒhren werden“, so der 1. Vorsitzende Hans Macke. „Es werden aber wohl mehrere zehntausend Euro sein“.

Die Stadt OsnabrĂŒck als zustĂ€ndige Behörde fĂŒr die Gefahrenabwehr ist fĂŒr die ordnungsgemĂ€ĂŸe Bergung und Beseitigung der toten Fische zustĂ€ndig und hat den Unterhaltungsverband beauftragt, die Arbeiten auszufĂŒhren. Außerdem wurde das RegenrĂŒckhaltebecken am Brandherd abgepumpt, die OberflĂ€chenentwĂ€sserung gereinigt und Wasser aus einem See und dem Zweigkanal in die Hase gepumpt, damit Frischwasser nachfließen konnte. „Mehr kann man eigentlich nicht machen. Allerdings hĂ€tten wir uns auch eine Aussage darĂŒber gewĂŒnscht, ob und wie lange es bedenklich ist, aus der Hase gefangene Fische zu verzehren. Ein entsprechender Warnhinweis ist bislang noch nicht erfolgt. Wir sind uns aber im Vorstand einig, zunĂ€chst davon abzuraten, im OsnabrĂŒcker Stadtgebiet gefangenen Fisch zu essen“, so der 2. Vorsitzende JĂŒrgen Lindemann.
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