Niedersächsisch-Westfälische Anglervereinigung e. V. (NWA)
im ANGLERVERBAND NIEDERSACHSEN
- anerkannter Naturschutzverbund -
Abendimpressionen am Niedringhaussee
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Spricht man mit Unterhaltungsverb√§nden, sind die Gew√§sser in diesem Jahr wieder besonders verkrautet. Das trifft auch auf den Lordsee zu. Der ist zu 90 % mit Wasserlinsen bedeckt, fl√§chendeckend wuchert darunter die Wasserpest und stellenweise haben sich auch schon Fadenalgen gebildet. Eine vern√ľnftige Angelfischerei ist kaum m√∂glich. Das ist umso √§rgerlicher, weil der Lordsee eines der sch√∂nsten Eigengew√§sser der NWA und dazu auch noch sehr fischreich ist. Wir k√∂nnen den √Ąrger einiger Angler deswegen nachvollziehen und sind um L√∂sungsans√§tze bem√ľht, so der NWA-Vorstand. Das ist aber nicht so einfach und auch andere Unterhaltungspflichtige sind an diesem Problem gescheitert, so z. B. an den Ruhrtalsperren.

Die eigentlichen Probleme des Lordsees sind der hohe N√§hrstoffeintrag und die geringe Wassertiefe. Der N√§hrstoffgehalt wird durch die beiden Zufl√ľsse in den Lordsee eingetragen. Die zwischengeschalteten Sandf√§nge k√∂nnen diese nur teilweise zur√ľckhalten und m√ľssen regelm√§√üig ausgebaggert werden. Die geringe Wassertiefe f√∂rdert das Pflanzenwachstum, weil das Tageslicht bis auf die Sohle durchscheint. Eine Vertiefung des Lordsees um ca. einen Meter k√∂nnte Abhilfe schaffen, ist aber wegen der √∂rtlichen Gegebenheiten nicht durchf√ľhrbar und bei Kosten von 300 ‚Äď 400 tausend Euro auch finanziell nicht leistbar. So bleiben nur kleinere Ma√ünahmen, in der Hoffnung, dass sich die Situation dadurch etwas verbessert. Deswegen wurde der Unterhaltungsverband in diesem Jahr zum zweiten Mal beauftragt, zun√§chst die Ufer zu m√§hen, damit ein Windeintrag auf die Wasserfl√§che den Sauerstoffeintrag erh√∂ht. Au√üerdem sollen die Wasserpflanzen entnommen werden, soweit das mit dem Greifarm des Baggers vom Ufer aus m√∂glich ist. √úber weitere Ma√ünahmen wird in der Biologischen Gew√§sserkommission und im Vorstand weiter intensiv diskutiert.
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